Luxus und Tradition im Herzen Lechs – unser Erfahrungsbericht aus dem Hotel Gasthof Post
Ankunft in der Post – ein 5-Sterne-Haus voller alpiner Eleganz
Wir verbrachten drei Nächte im traditionsreichen Hotel Gasthof Post in Lech. Schon bei der Ankunft spürt man die besondere Atmosphäre: Das Haus verbindet alpine Eleganz mit liebevoller Gastfreundschaft und herzlichem Service – eine Mischung aus „familialem Luxus“ und höchster Qualität. Die Lage ist ideal: direkt im Zentrum von Lech, nur wenige Schritte vom Rüfiplatz entfernt. Der Busbahnhof liegt etwa 300 Meter vom Haupteingang entfernt – perfekt, wenn man ohne Auto anreist oder die Region mit dem Linienbus erkunden möchte.
Tag 1 – Einziehen und kulinarische Höhepunkte
Nach dem freundlichen Empfang bekamen wir eine exklusive Führung durch das Haus. Dabei erfuhren wir, dass keines der 46 Zimmer und Suiten dem anderen gleicht – jedes ist ein Unikat, ausgestattet mit Antiquitäten und vielen liebevollen Details. Unser „Postillion-Zimmer“ bot rund 40 m², einen gemütlichen Wohn-Schlafbereich mit Kachelofen, einen begehbaren Kleiderschrank und ein großzügiges Bad mit Badewanne.
Am Abend erwartete uns das erste kulinarische Highlight im Panoramarestaurant Postblick. Küchenchef Michael Volcanjsek kombiniert regionale Produkte mit internationalen Akzenten und kreiert Menüs, die man in aller Ruhe genießen sollte – für ein Abendessen sollte man etwa zwei Stunden einplanen. Dazu passt perfekt die legendäre Weinkarte: Rund 14.000 Flaschen lagern im hauseigenen Weinkeller, darunter Raritäten, Klassiker und Kostbarkeiten, die weit über den Arlberg hinaus bekannt sind. 19 Mal in Folge wurde die „Post“ vom renommierten Wine Spectator ausgezeichnet – ein klares Zeichen für die außergewöhnliche Qualität.
Den Abend ließen wir in der Bemelmans Bar ausklingen, die mit eleganter Atmosphäre und kreativen Drinks begeistert.
Tag 2 – Seen, Nachmittagstee und Wellness
Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück: frische Brötchen, hausgemachte Marmeladen, regionale Käsesorten und Eierspeisen nach Wunsch – alles im lichtdurchfluteten Panoramarestaurant mit Bergblick.
Gestärkt machten wir uns auf zu einem Ausflug:
- Zum Formarinsee (1.793 m), der 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt wurde. Das glasklare Wasser spiegelt die umliegenden Berge, und ein bequemer Weg führt vom Ortsbus zum See.
- Weiter zum Spullersee (1.810 m), einem 50 Hektar großen Stausee, eingerahmt von Gipfeln. Wanderwege und Angelplätze machen ihn zum beliebten Ziel.
Am Nachmittag kehrten wir zurück in die Post und nahmen den Nachmittagstee in der Hubertushalle oder im Ebra-Park ein. Der weitläufige Hotelgarten mit alpiner Flora und vielen Sitzgelegenheiten ist ideal zum Entspannen.
Danach wartete der Wellnessbereich: Der 15 Meter lange Outdoor-Pool ist ganzjährig beheizt und bietet einen Traumblick auf das Omeshorn. Unser Sohn liebte das eigene Kinderbecken mit Rutsche, angenehm warm und in einem separaten Bereich, sodass andere Gäste ungestört bleiben. Während er spielte, nutzten wir abwechselnd die Gelegenheit für eine 50-minütige Massage. Neben klassischen Ganzkörper- und Teilmassagen gibt es auch Lymphdrainagen oder La-Stone-Anwendungen mit hochwertigen Produkten von Cellcosmet.
Am Abend genossen wir erneut ein mehrgängiges Menü im Panoramarestaurant.
Tag 3 – Zürser See, Sauna und kulinarische Vielfalt
Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Zürser See (2.144 m). Der Hochgebirgssee liegt oberhalb von Zürs und ist zu Fuß oder per Bus erreichbar. Die einstündige Umrundung belohnt mit kristallklarem Wasser und herrlicher Bergkulisse.
Da das Wetter strahlend schön war, verbrachten wir den frühen Nachmittag im Waldbad Lech – das angenehm warme Wasser machte den Besuch auch im Spätsommer zu einem besonderen Genuss.
Am Nachmittag zog es uns in die Saunaoase des Hotels. Zwischen 90-°C-Sauna, Sole-Dampfbad mit Außengrotte und den gemütlichen Ruheräumen mit Tee und Erfrischungen ließen wir die Seele baumeln. Danach ging es für unseren Sohn in den Kinderbereich – das angenehm warme Becken mit Rutsche sorgte bei ihm für strahlende Begeisterung.
Zum Abendessen kehrten wir erneut ins Panoramarestaurant Postblick zurück, wo wir ein mehrgängiges Menü genossen. Darüber hinaus bietet die Post auch weitere Möglichkeiten: die Jägerstube mit Jagdhaus-Atmosphäre im Winter, die rustikale Emostube mit Fondue Chinoise und Klassikern oder die Kutscherstube für Halbpensionsgäste. Bei schönem Wetter lädt zudem die Sonnenterrasse zu Kaffee und Kuchen ein. Den Abend rundeten wir in der Bemelmans Bar bei einem Glas Wein oder Cocktail ab – der perfekte Ausklang.
Tag 4 – Abschied und letzte Erlebnisse
Nach unserem letzten Frühstück nutzten wir den Vormittag noch für Ausflüge. Empfehlenswert ist das Skyspace Lech von James Turrell in Oberlech oder eine Fahrt mit der Bergbahn hinauf zu den Gipslöchern, einem Karstgebiet mit über 1.000 Dolinen. Besonders schön zum Abschluss: der Körbersee auf 1.600 Metern Höhe. Der rund 45-minütige Fußmarsch lohnt sich – das glasklare Wasser spiegelt den mächtigen Widderstein, und eine Hütte lädt zur Jause ein.























