Das Burgtheater zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten an der Wiener Ringstraße und gilt als wichtigste Sprechbühne Österreichs. Direkt gegenüber vom Rathaus gelegen beeindruckt das historische Gebäude nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch mit prunkvollen Treppenhäusern, Klimt-Fresken und jahrhundertelanger Theatergeschichte. Selbst wer keine Vorstellung besucht, bleibt oft vor der monumentalen Fassade stehen oder entdeckt das Burgtheater bei einem Spaziergang rund um Rathausplatz, Volksgarten und Hofburg.
Vor allem die Führungen durch das Gebäude machen das Burgtheater auch für Touristinnen und Touristen interessant. Dabei sieht man unter anderem die berühmten Feststiegen, historische Säle, Deckengemälde von Gustav Klimt und Teile der imposanten Bühnentechnik. Durch die zentrale Lage lässt sich das Burgtheater außerdem ideal mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Wiener Innenstadt verbinden.
Wer entlang der Wiener Ringstraße spaziert, kommt am Burgtheater kaum vorbei. Das monumentale Gebäude liegt direkt zwischen Rathaus, Volksgarten und Universität Wien und zählt zu den prächtigsten historischen Bauwerken der Stadt. Besonders am Abend wirkt die beleuchtete Fassade beeindruckend und gehört zu den beliebtesten Fotomotiven rund um den Rathausplatz.
Errichtet wurde das heutige Burgtheater zwischen 1874 und 1888 nach Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer. Die beiden Architekten waren auch für weitere bedeutende Ringstraßenbauten verantwortlich, darunter Teile der Hofburg sowie das Kunsthistorische und Naturhistorische Museum. Stilistisch zählt das Burgtheater zu den wichtigsten neobarocken Gebäuden Wiens.
Die Geschichte des Burgtheaters reicht bis ins Jahr 1741 zurück. Unter Kaiser Joseph II. wurde es später zum deutschsprachigen Nationaltheater und entwickelte sich rasch zu einer der wichtigsten Bühnen Europas. Zahlreiche berühmte Schauspielerinnen und Schauspieler standen hier auf der Bühne, außerdem wurden Werke bedeutender Autoren wie Grillparzer, Schnitzler oder Nestroy aufgeführt.
Auch Mozart spielte in der Geschichte des Hauses eine Rolle. Bereits im ursprünglichen Hoftheater fanden Premieren berühmter Opern wie „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Hochzeit des Figaro“ oder „Così fan tutte“ statt.
Heute gilt das Burgtheater weiterhin als eines der renommiertesten deutschsprachigen Theater überhaupt und ist ein zentraler Bestandteil der Wiener Kulturszene.
Auch ohne Theaterbesuch lohnt sich ein Blick ins Innere des Gebäudes. Besonders beliebt sind die öffentlichen Führungen, bei denen Besucherinnen und Besucher große Teile des Hauses entdecken können.
Zu den Highlights zählen die monumentalen Treppenhäuser mit den berühmten Deckengemälden von Gustav Klimt, Ernst Klimt und Franz Matsch. Dazu kommen historische Säle, Zuschauerbereiche, Büsten bekannter Dramatiker sowie spannende Einblicke hinter die Kulissen des Theaterbetriebs.
Außerdem erfährt man bei der Führung viel über die Geschichte des Hauses, die Ringstraßenzeit und die aufwendige Restaurierung nach dem Zweiten Weltkrieg. Denn 1945 wurde das Burgtheater bei Bombenangriffen und durch einen Brand schwer beschädigt, bevor es 1955 wiedereröffnet wurde.
Viele Besucherinnen und Besucher wissen zunächst gar nicht, dass sich im Burgtheater originale Werke von Gustav Klimt befinden. Gemeinsam mit seinem Bruder Ernst Klimt und Franz Matsch gestaltete er die berühmten Deckengemälde der Feststiegen.
Die Fresken zeigen Motive aus der Theater- und Antikenwelt und zählen zu den bedeutenden frühen Arbeiten Gustav Klimts. Gerade deshalb sind die Führungen für Kunstinteressierte besonders spannend.
Durch die zentrale Lage lässt sich das Burgtheater hervorragend mit weiteren Sehenswürdigkeiten kombinieren. Direkt gegenüber befindet sich das Wiener Rathaus mit dem Rathausplatz, auf dem im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Dazu zählen unter anderem der Wiener Christkindlmarkt, der Eistraum, Filmfestivals oder große Public Viewings.
Nur wenige Schritte entfernt liegen außerdem:
Volksgarten
Parlament
Hofburg
Heldenplatz
Universität Wien
Kunsthistorisches Museum
Naturhistorische Museum
Dadurch eignet sich das Burgtheater perfekt als Zwischenstopp bei einem Spaziergang entlang der Wiener Ringstraße.
Ja, vor allem wegen der Kombination aus Architektur, Geschichte und zentraler Lage. Selbst ohne Theaterbesuch gehört das Burgtheater zu den eindrucksvollsten Gebäuden Wiens. Wer sich für Kultur, Geschichte oder die Ringstraße interessiert, sollte zumindest einen kurzen Stopp einplanen.
Besonders empfehlenswert sind die Führungen, weil man dabei Bereiche sieht, die von außen verborgen bleiben – darunter die berühmten Klimt-Fresken, prachtvolle Stiegenhäuser und Teile der historischen Bühnentechnik.
| Tag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | 10:00 – 18:00 |
| Dienstag | 10:00 – 18:00 |
| Mittwoch | 10:00 – 18:00 |
| Donnerstag | 10:00 – 18:00 |
| Freitag | 10:00 – 18:00 |
| Samstag | 10:00 – 13:00 |
| Sonntag | 10:00 – 13:00 |
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