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Lünersee – alpiner Stausee und Ausgangspunkt für hochalpine Touren

Der Lünersee auf 1.970 Metern Höhe gehört zu den imposantesten Stauseen Vorarlbergs. Der ehemals natürliche Bergsee wurde in den 1950er-Jahren durch eine Staumauer aufgestaut und versorgt heute Kraftwerke im Ländle mit Wasser. Umgeben von den schroffen Kalkwänden des Rätikon ist er zugleich ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Bergsteiger. Dank der Lünerseebahn gelangt man in wenigen Minuten zum See – dennoch sind ein paar Dinge zu beachten.

Kurzinfos:

  • Wie hoch liegt der Lünersee? Auf 1.970 m Seehöhe
  • Wo befindet sich der See? Am Ende des Brandnertals in Vorarlberg
  • Wie erreicht man den See? Mit der Lünerseebahn in 5–6 Minuten von der Talstation
  • Wann fährt die Bahn? Täglich von 08:00 – 17:00 Uhr, Saison Ende Mai – Mitte Oktober
  • Was kostet die Berg- und Talfahrt? Hier findet ihr die Preise. Kostenlos mit der Gästecard Premium, erhältlich ab 2 Nächtigungen.
  • Gibt es Parkmöglichkeiten? Ja, kostenpflichtig 4 €/Tag, Stellplätze sind begrenzt
  • Wie reist man öffentlich an? Mit dem Postbus Linie 580 ab Bludenz Bahnhof über Bürs, Bürserberg und Brand
  • Wie lange dauert die Seeumrundung? Etwa 1,5–2 Stunden, rund 6 km
  • Ist der Rundweg kinderwagentauglich? Ja, auf der Ostseite; die Westseite ist schmäler und steiniger
  • Gibt es besondere Wanderungen? Ja, Abzweig zur Totalphütte (ca. 1 h), Herzform des Sees oberhalb sichtbar

Die Talstation der Lünerseebahn liegt am Ende des Brandnertals. Die Zufahrt erfolgt über Brand, doch die Parkplätze dort sind begrenzt und gebührenpflichtig. Die Betreibergesellschaft weist darauf hin, dass das Parken an der Talstation kostenpflichtig ist (Stand Sommer 2025: 4 € pro Tag) und dass bei Überziehen Gebühren drohen. Gerade an Wochenenden reichen die Stellplätze oft nicht aus. Für eine stressfreie Anreise empfiehlt sich daher der Postbus Linie 580, der zwischen Bludenz – Bürs – Bürserberg – Brand – Lünerseebahn verkehrt. Im Sommerfahrplan 2025 fährt er täglich; von Bludenz Bahnhof dauert die Fahrt zur Talstation etwa 50 Minuten, von Brand Dorfzentrum („Brand Gemeindezentrum“ bzw. Haltestelle bei der Dorfbahn/Hotel Valavier) sind es nur rund 20 Minuten. Wer mit der Bahn anreist, steigt in Bludenz aus und nimmt dort direkt den Bus zur Lünerseebahn.

Tipp: Das „Green Ticket“ kombiniert die Busfahrt innerhalb Vorarlbergs mit der Berg- und Talfahrt der Lünerseebahn.

Mit der Lünerseebahn zum See

Von der Talstation schwebt man mit der Lünerseebahn in fünf bis sechs Minuten zur Douglasshütte am See. Die Bahn ist barrierefrei und transportiert auch Kinderwagen und Hunde. Oben warten die Douglasshütte und das alte Pumpwerk, von wo aus sämtliche Wanderungen starten.

Lünerseerunde

Der Rundweg um den See ist teilweise geschottert und großteils kinderwagentauglich, ab der Westseite wird der Weg jedoch schmäler und steiniger – hier müssen die Kleinen laufen oder in der Kraxe getragen werden.

Die Umrundung gegen den Uhrzeigersinn beginnt an der Douglasshütte und dauert etwa 1 ½ bis 2 Stunden. Die Strecke ist angenehm zu gehen, erfordert aber festes Schuhwerk. Auf halber Strecke liegt die Alpe Lünersee direkt am Ufer – perfekt für eine Rast mit frischer Buttermilch und Käsebrot. Wir fanden die Vanille Buttermilch einfach traumhaft. 

Herzblickwanderung zur Totalphütte

Nach rund 20 Minuten während der Seeumrundung gegen den Uhrzeigersinn, zweigt rechts ein Steig zur Totalphütte ab. Ein Wegweiser weist korrekt mit „1 Stunde“ aus – die Zeitangabe stimmt auf die Minute genau. Der steile Pfad führt über steinige Serpentinen; Wanderstöcke und Trittsicherheit sind hilfreich. Wichtig zu wissen: Von diesem Weg aus sieht man die herzförmige Kontur des Lünersees noch nicht – die berühmte Form erschließt sich erst, wenn man oberhalb der Hütte weiter Richtung Gamsluggen wandert.

An der Hütte (2.385 m) kann man eine Pause einlegen, bevor es auf einem blau-weiß markierten Steig etwa 30 Minuten weiter Richtung Gamsluggen geht. Bereits nach 15 Minuten öffnet sich der Blick hinunter zum See; die Herzform wird erst aus dieser Perspektive spektakulär sichtbar. Wer noch Kraft hat, folgt der Markierung über den Bergrücken bis zum Gafalljoch, wo sich die Aussicht nochmals steigert. Anschließend kann man über die Gamsluggen zur Totalphütte absteigen oder die Tour zur Schesaplana (anspruchsvoll!) fortsetzen.

Hier gehts zur ausführlichen Beschreibung der Wanderung:

Lünersee – Abenteuerliche Rundwanderung über Totalphütte, Gamsluggen und Cavelljoch (Gafalljoch)

Einkehrmöglichkeiten

  • Douglass Hütte (1.979 m): Direkt neben der Bergstation der Lünerseebahn, mit großer Sonnenterrasse und Wintergarten. Geöffnet von Anfang Juni bis Anfang Oktober.
  • Alpe Lünersee: Direkt am Seeufer, ideale Einkehr bei der Rundwanderung. Bewirtschaftet während der Almsaison bis etwa Ende September.
  • Totalphütte (2.385 m): Auf einem Plateau oberhalb des Sees gelegen, in ca. 1–1,5 h erreichbar. Geöffnet von Mitte Juni bis Anfang Oktober.
  • Heinrich Hueter Hütte (1.766 m): Am Fuße der Zimba, in ca. 2 h ab Bergstation erreichbar. Geöffnet von Anfang Juni bis Anfang Oktober.
  • Weitere Hütten in der Umgebung: Mannheimer Hütte, Lindauer Hütte, Oberzalimhütte und Alpengasthof Rellstal – ebenfalls bewirtschaftet während der Sommersaison (Juni bis Oktober, je nach Schneelage).

Weitere Wanderoptionen rund um den Lünersee

Falls du die Herzblickwanderung Lünersee-Totalphütte variieren oder ergänzen willst, findest du hier ein paar attraktive Alternativen:

  • Lünersee Rundweg: Ca. 6 km, rund 2 h Gehzeit, meist gut begehbarer Weg, ideal für Genießer und Familien.
  • Schafgafall: Kürzere, mittelmäßige Tour (ca. 2,5 km, ca. 1,5 h) hoch über dem Seeufer – gut als Zwischenstopp, wenn man nicht die ganz große Runde will.
  • Gafalljoch-Rundtour: Von der Bergstation über die Alpe Lünersee und das Gafalljoch – schöne Panoramawege, nicht zu extrem, und eine Möglichkeit, die Tour bergiger zu gestalten.
  • Schesaplana Gipfelweg: Anspruchsvollere Variante, verlängert die Tour in die hochalpine Zone, mit entsprechendem Zeitaufwand und Ausrüstung.
  • Böser Tritt zum Lünersee: Wer lieber aufsteigen möchte statt mit der Bahn zu fahren, kann den „Bösen Tritt“ wählen – steiler, teils exponierter Aufstieg mit klaren Vorteilen fürs Erlebnis.
  • Rätikon Höhentouren / Hüttenrunden: Für alle, die nach dem Lünersee noch weiter in die Berge wollen, bieten sich mehrtägige Höhenwege im Rätikon mit Etappen über verschiedene Hütten an.

Weitere Aktivitäten am Lünersee

  • Angeln: Der See ist reich an Forellen; Angelscheine gibt es an der Lünerseebahn.
  • Klettern: Rund um die Staumauer beginnen mehrere Kletterrouten und Klettersteige.
  • Böser-Tritt-Aufstieg: Wer die Bahn meiden will, steigt über den steilen Serpentinenpfad „Böser Tritt“ in etwa 90 Minuten zu Fuß vom Tal hinauf.
  • Hüttentouren: Von der Douglasshütte gelangt man zu Hütten wie der Totalphütte (1 h), Lünerseealpe, Mannheimer Hütte und zur Schesaplana – letzterer ist mit 2.964 m der höchste Berg des Rätikons.

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