Was
image
  • image Abenteuer
  • Aktivhotel
  • image Aktivitäten & Plätze
  • Bauernhof
  • image Bergbahn
  • Boutique Hotel
  • image Burgen & Schlösser
  • Camping
  • Familienhotel
  • Ferienresort
  • Ferienwohnung
  • image Fotopoint
  • Golfresort
  • imageHotels
  • Hotels Home
  • Hütte / Chalet
  • image Kinderfreundlich
  • Kinderhotel
  • image Kinderwagen & Rollstuhlgerecht
  • image Kirchen, Klöster & Stifte
  • image Kunst & Kultur
  • image Museen & Ausstellungen
  • Nachhaltige Unterkunft
  • image Natur
  • Pension
  • image Schlechtwetter geeignet
  • image Seen & Schwimmbäder
  • image Sehenswürdigkeiten
  • Seminarhotel
  • image Sport & Freizeit
  • image Stadt / Ort
  • Stadthotel
  • Therme
  • image Top Ausflugsziel
  • Top-Empfehlungen Home
  • Wanderhotel
  • image Wandern
  • Wellnesshotel
  • image Wintersport
  • image Zoo / Tierpark
Wo
image
image

Slow Trail Weißensee: Uferwanderung von Ronacherfels zum Ostufer

Der Slow Trail Weißensee führt direkt am weitgehend unverbauten Nordufer von Ronacherfels bis zum Ostufer. Auf dem Weg wechseln sich Waldabschnitte, kleine Badebuchten, Aussichtspunkte und felsigere Passagen unmittelbar über dem Wasser ab. Besonders praktisch ist die Kombination mit der Weißensee Schifffahrt: Wir sind von Techendorf nach Ronacherfels gefahren, zum Dolomitenblick am Ostufer gewandert und von dort mit dem Schiff zurückgekehrt. Der offizielle Slow Trail ist als mittelschwere Tour mit 6,7 Kilometern, rund 2,5 Stunden Gehzeit und nur etwa 70 Höhenmetern angegeben.

Kurzinfos:

  • Wo beginnt der Slow Trail Weißensee? Der schönste und eigentliche Hauptabschnitt beginnt bei Ronacherfels in Neusach. Man kann die Wanderung aber bereits weiter westlich in Neusach starten und bis Ronacherfels am See entlanggehen.
  • Wo endet der Slow Trail? Am Ostufer des Weißensees beim Dolomitenblick, von wo man mit dem Schiff zurückfahren kann.
  • Wie lang ist der Slow Trail Weißensee? Die offizielle Tour ist 6,7 Kilometer lang und weist nur rund 70 Höhenmeter auf.
  • Wie lange dauert die Wanderung? Für den Abschnitt Ronacherfels–Ostufer sollte man etwa 2,5 Stunden reine Gehzeit einplanen. Mit Badepausen und Aussichtspunkten entsprechend länger.
  • Wie schwierig ist der Slow Trail? Die Tour wird offiziell als mittelschwer eingestuft. Große Höhenunterschiede gibt es zwar nicht, im östlichen Abschnitt führt der Weg aber teilweise steiler und schmäler entlang der Felswand.
  • Ist der Slow Trail für Kinder geeignet? Mit wandererfahrenen Kindern ist die Tour gut machbar. Für kleine Kinder oder ungeübte Wanderer sollte man den östlichen Abschnitt nicht unterschätzen, da der Weg dort schmäler und stellenweise steiler entlang des Hangs führt.
  • Gibt es Einkehrmöglichkeiten? Direkt am Start befindet sich das Seecafé im Ronacherfels (Mo & Di Ruhetag!). Danach gibt es bis zum Ostufer keine reguläre Einkehrmöglichkeit am eigentlichen Slow Trail, daher ausreichend Getränke und Verpflegung mitnehmen. Am Ende gibt es wieder eine Einkehrmöglichkeit beim Dolomitenblick.
  • Kann man unterwegs baden? Ja. Entlang des Weges liegen mehrere kleine, frei zugängliche Buchten direkt am Weißensee, die sich für eine Badepause eignen.
  • Kann man unterwegs mit dem Schiff zurückfahren? Ja. Eine zusätzliche Schiffsanlegestelle befindet sich bei der Kleinen Steinwand. Dadurch kann die Wanderung bei Bedarf vorzeitig beendet werden.

Start in Neusach oder direkt bei Ronacherfels

Der Slow Trail kann bereits in Neusach begonnen werden. Wer hier startet, verlängert die Wanderung um einen vergleichsweise einfachen Abschnitt entlang des westlichen Seeteils. Wir sind diesen Teil am folgenden Tag separat von der Schiffsanlegestelle Neusach bis Ronacherfels gegangen.

Auf diesem Abschnitt kommt man auch an der Naturpark-Info „Das Fischhaus“ in Neusach 106 vorbei. Hier findet unter anderem das kostenlose Format „Meet a Ranger“ statt. Dabei kann man ohne Anmeldung vorbeikommen, Fragen stellen und sich über Tiere, Pflanzen und den Naturpark Weißensee informieren. Für Kinder stehen unter anderem Mikroskope zur Verfügung, mit denen heimische Flora und Fauna untersucht werden können. Das Angebot findet an ausgewählten Tagen während der Sommersaison statt.

Wer hauptsächlich den landschaftlich abwechslungsreicheren Teil des Slow Trails erleben möchte, kann dagegen direkt bei Ronacherfels starten. Ab hier wird das Ufer zunehmend unverbaut und der Weg führt immer weiter in Richtung Ostufer.

Mit dem Schiff von Techendorf nach Ronacherfels

Wir haben uns für die Kombination aus Schifffahrt und Wanderung entschieden. Von Techendorf ging es zunächst mit dem Linienschiff über den Weißensee bis zur Anlegestelle Ronacherfels.

Das hat gleich zwei Vorteile: Man spart sich den längeren Zustieg durch Neusach und beginnt direkt am interessanteren Abschnitt des Uferwegs. Für den Rückweg kann man später wieder das Schiff vom Dolomitenblick nach Techendorf nehmen.

Wichtig ist allerdings, bereits vor der Wanderung den aktuellen Fahrplan zu kontrollieren. Am Weißensee gibt es zwei unterschiedliche Schifffahrtsanbieter mit eigenen Fahrplänen und Tickets, und besonders am späteren Nachmittag sind die Verbindungen begrenzter.

Ronacherfels: Einkehr direkt am Beginn der Wanderung

Unmittelbar bei Ronacherfels befindet sich das Seecafé im Ronacherfels. Es liegt direkt am Ufer und eignet sich für eine Einkehr vor der Wanderung. Aktuell ist das Café während der Sommersaison von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.

Danach sollte man allerdings ausreichend Wasser und etwas zu essen dabeihaben. Auf dem eigentlichen Uferweg gibt es bis zum östlichen Ende keine reguläre Einkehrmöglichkeit.

Kleine Badebuchten direkt am Slow Trail

Von Ronacherfels folgt der Slow Trail dem Nordufer des Weißensees. Dabei führt der Weg immer wieder unmittelbar am Wasser entlang und durch bewaldete Abschnitte.

Unterwegs liegen mehrere kleine Buchten, an denen man direkt ans Wasser gelangt. Gerade an warmen Tagen lohnt es sich deshalb, Badesachen mitzunehmen. Im Gegensatz zu einem Strandbad gibt es hier allerdings keine Infrastruktur oder Umkleidemöglichkeiten.

Neben den Buchten gibt es entlang des Slow Trails mehrere Ruheplätze und Aussichtspunkte. Eine neu errichtete Plattform gehört ebenfalls zu den offiziellen Stationen des Weges.

Der „Weiße Baum im Weißensee“

Etwa 20 Minuten nach unserem Start bei Ronacherfels erreichten wir eine der bekannten Stellen entlang des Weges: den „Weißen Baum im Weißensee“.

Der abgestorbene Baum steht beziehungsweise liegt unmittelbar im Wasser und hebt sich deutlich von der Umgebung ab. Wer ältere Bilder der Stelle kennt, sollte allerdings keine strahlend weiße Baumoberfläche mehr erwarten. Bei unserem Besuch war der namensgebende Baum inzwischen nicht mehr wirklich weiß.

Trotzdem ist die Stelle ein schöner kurzer Halt, denn hier führt der Weg unmittelbar am Wasser vorbei und bietet einen freien Blick über den Weißensee.

Weiter zur Kleinen Steinwand

Nach Ronacherfels bleibt der Weg zunächst angenehm zu gehen. Rund 35 Gehminuten nach Ronacherfels erreicht man eine öffentliche Unterstandshütte mit einer Quelle beim Tschöllankofel. Etwa 15 Minuten später folgt die felsige Bucht bei der Kleinen Steinwand.

Hier befindet sich auch eine Schiffsanlegestelle. Das ist gut zu wissen, wenn das Wetter umschlägt, die Kräfte nachlassen oder man mit Kindern unterwegs ist und die Wanderung früher beenden möchte. Allerdings hält auch hier nicht jedes Schiff, weshalb der Fahrplan vorher geprüft werden sollte.

Ab der Kleinen Steinwand wird der Weg anspruchsvoller

Bis hierher vermittelt der Name „Slow Trail“ durchaus den Eindruck einer sehr gemütlichen Uferwanderung. Danach sollte man sich vom Namen allerdings nicht täuschen lassen.

Nach der Kleinen Steinwand wird das Gelände felsiger. Der Weg steigt abschnittsweise an und führt oberhalb des Wassers entlang der bewaldeten Felsflanke. Im Bereich der Hohen Steinwand verläuft die Route laut offizieller Beschreibung rund 60 Meter über dem See. Gerade hier ergeben sich schöne Tiefblicke auf den Weißensee, der in diesem Bereich mit bis zu 99 Metern seine größte Tiefe erreicht.

Technisch handelt es sich weiterhin um einen Wanderweg und nicht um einen schwierigen Bergsteig. Mit kleinen Kindern oder für Menschen, die wenig Wandererfahrung haben beziehungsweise sich auf schmaleren Wegen unwohl fühlen, ist dieser Abschnitt aber nicht mehr ganz so locker wie der erste Teil ab Ronacherfels. Festes Schuhwerk ist deshalb sinnvoll.

Aussichtspunkte über dem Weißensee

Gerade der etwas höher verlaufende Abschnitt bietet dafür andere Perspektiven auf den See. Während man zuvor häufig unmittelbar am Wasser unterwegs ist, blickt man nun teilweise von oben auf die Buchten und das klare Wasser.

Mehrere Aussichtspunkte und Ruheplätze laden zu kurzen Pausen ein. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man die steilen Bergflanken am Südufer, während sich in Richtung Osten der Weißensee zunehmend verengt.

Dieser Wechsel zwischen Uferweg, Wald, kleinen Buchten und höher gelegenen Passagen macht für uns den Abschnitt Ronacherfels–Ostufer zum interessantesten Teil der Wanderung.

Ziel am Ostufer und Rückfahrt mit dem Schiff

Schließlich führt der Weg wieder hinunter zum See und weiter zum Ostufer. Hier befindet sich die Schiffsanlegestelle Dolomitenblick, die gleichzeitig das praktische Ende der Tour bildet. Im Bereich des Campingplatzes und beim Gasthof Dolomitenblick gibt es wieder Einkehrmöglichkeiten.

Wir haben hier auf das Linienschiff gewartet und sind anschließend über den Weißensee zurück nach Techendorf gefahren. Dadurch wird aus der Streckenwanderung eine sehr unkomplizierte Tagestour, ohne dass man die gesamte Strecke wieder zurückgehen muss.

Für diese Variante sollte man genügend zeitlichen Puffer einplanen. Wer unterwegs baden, an den Aussichtspunkten länger bleiben oder gemütlich Pause machen möchte, sollte sich nicht an den offiziell angegebenen 2,5 Stunden orientieren, sondern entsprechend mehr Zeit bis zur geplanten Schiffsabfahrt einrechnen.

Unsere Route im Überblick

Techendorf → Schiff nach Ronacherfels → Slow Trail entlang des Nordufers → Weißer Baum → Kleine Steinwand → Hohe Steinwand → Ostufer/Dolomitenblick → Schiff zurück nach Techendorf

Die reine Wanderstrecke beträgt rund 6,7 Kilometer. Der Höhenunterschied ist mit etwa 70 Metern gering, allerdings verteilen sich die kurzen An- und Abstiege vor allem auf den felsigeren östlichen Abschnitt.

Bewerten Sie uns und schreiben Sie eine Bewertung

Ihre Bewertung für diesen Eintrag

angry
crying
sleeping
smily
cool
Durchsuchen

Ihre Bewertung sollte mindestens 140 Zeichen lang sein

image

TagÖffnungszeiten
Montag09:00 – 17:00
Dienstag09:00 – 17:00
Mittwoch09:00 – 17:00
Donnerstag09:00 – 17:00
Freitag09:00 – 17:00
Samstag09:00 – 17:00
Sonntag09:00 – 17:00
Jetzt geöffnet
image