Oberösterreich: Wanderung auf der Katrin

Oberösterreich: Wanderung auf der Katrin

Die Inhaber der Katrin Seilbahn beschreiben sie selber als „Die schönste Seilbahn im Salzkammergut“. Seit 1959 bringt die charmante 4er Seilbahn Bewohner und Gäste der Kur- und Kaiserstadt Bad Ischl hoch auf die Katrin Alm. In gemütlichen 15 Minuten geht es entspannt auf 1.400 Meter Seehöhe in das Naturschutzgebiet. Wir haben getestet, ob die Katrin diesem perfekten Image wirklich gerecht wird.

Tourdaten

  • Start: Parkplatz der Katrin Seilbahn (Kaltenbachstraße 62, 4820 Bad Ischl)
  • Kosten der Seilbahn: Das Parkticket kostet 5€, wird allerdings beim Kauf einer Berg- und Talfahrt Rückerstattet. Beim Kauf eine Einzelfahrt wird 50 % retourniert. Die Berg- und Talfahrt kostet 23 €, mit der Salzkammergut Card ist es auf 21€ ermäßigt. Sommer- und Wintersaison haben unterschiedliche Preise, hier findet ihr die aktuellen Tarife.
  • Öffnungszeiten: TÄGLICH von 9:00 – 17:00 Uhr. Erste Bergfahrt: 9.00 Uhr I Letzte Bergfahrt: 16.30 Uhr I Letzte Talfahrt: 17.00
  • Einkehrmöglichkeiten: Katrin-Berggasthofes direkt an der Bergstation oder in der 5 Minuten entfernten Katrin-Almhütte!
  • Reine Gehzeit: 1:30 std – 2-30 std (je nachdem welche Variante man geht). Wir gehen die blaue Route, siehe Foto unten
  • Schwierigkeit: Leicht bis mittelschwer
  • Jahreszeit: Mai bis Mitte Oktober

Wir parken an der Talstation der Katrin Seilbahn. Hinauf geht es mit der Gondel.

Schon von der Gondel aus, hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf Bad Ischl, das Tal und die umliegenden Berge. Man fährt circa 12 Minuten hoch. 

Die Wanderung (blaue Route)

Wir starten unsere Wanderung um 10:25 Uhr bei der Gondelstation am Berg. Erstes Ziel ist das Gipfelkreuz der Kathrin. Über Stein und Holzstufen geht es hinauf. Immer wieder hat man einen traumhaften Blick auf Bad Ischl und den Hallstätter See, auf der anderen Seite auf den Traunsee. Nach knapp  40 Minuten (ca. 11:00h) hat man das Gipfelkreuz erreicht. Von hier oben hat man ein herrliches Panorama. Zumindest 4 verschiedene Seen können wir von hier aus sehen, vielleicht sind es aber auch mehr. Der Ausblick ist jedenfalls grandios. 

Wir gehen nun 5 Minuten den Weg zurück und biegen rechts ab in Richtung 7-Seen Wanderung. So gegen 11:20 Uhr erreichen wir den Elferkogel und somit das nächste Gipfelkreuz auf dieser Wanderung

Von nun an wandern wir bergab auf steinigen Wegen durch den Wald. Nach wenigen Minuten kommt man an einer Abzweigung vorbei, wo es rechts zum Gipfel vom Hainzen geht (die komplette Route), links kürzt man die  7-Seen Wanderung etwas ab und geht  Richtung Seilbahn. Wir machen also die kleinere Runde. Die komplette 7 Seen Wanderung würde ca. 2,5 std dauern.

Nach kurzer Zeit kommen wir wieder am Berghang heraus. Wir gehen nach links zurück in Richtung Bergstation. Es ist jetzt 11:40 Uhr. Während des Abstieges hat man die ganze Zeit Bad Goisern und den Hallstätter See im Blickfeld, eine wirklich wunderschöne Kulisse.

Um 12:05 Uhr erreichen wir die Aussichtsplattform, von welcher der Blick eigentlich nicht besser ist als während der gesamten Wanderung. Die Plattform ist unserer Meinung nach etwas sinnlos, da man ohne ihr genauso gut sieht.

Um 12:10 Uhr, also nach 1 Stunde 45, kehren wir an den Anfangspunkt zurück.

Zeit für ein Mittagessen. Empfohlen wurde uns die „Katrin Almhütte“, die Berghütte unterhalb der Bergstation (nicht zu verwechseln mit jener direkt bei der Seilbahn). Dazu geht man noch 1 Minute die Serpentine hinunter.

Wir haben richtig Hunger und bestellen uns beide das Gosauer Ofenbratl, vom Strohwildschwein mit Serviettenknödel und Kraut. Es schmeckt einfach herrlich. Das Fleisch zerfällt mit der Gabel, der Bratensaft ist weltklasse, die Knödel saftig und das Kraut einfach außergewöhnlich gut. Das Ganze gibts um 12,50. Ein guter Preis, besonders wenn man bedenkt, dass es das teuerste auf der Karte ist. Am Nachbartisch sehen wir noch den Kaiserschmarrn, der uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, doch leider ist kein Platz mehr im Magen. 

Fazit: Die Katrin kann man wirklich jedem Wanderer ans Herz legen. Wir sind die Tour übrigens mit unserem 1-Jährigen in der Kraxn (Rückentrage) gegangen.

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