Tirol: Wanderung zum Seebensee und Drachensee

Tirol: Wanderung zum Seebensee und Drachensee

Diese beiden Seen gehören wahrscheinlich zu den schönsten in ganz Tirol. Beide sind nur zu Fuß zu erreichen. Während der Seebensee sogar mit Kinderwagen zu bewältigen ist, braucht man für den Drachensee schon ein wenig Kondition. Die Wanderung ist aber sehr lohnenswert.

Tourdaten:

  • Start: Parkplatz der Ehrwalder Almbahn (Dr. Ludwig Ganghoferstr 66, 6632 Ehrwald)
  • Kosten Ehrwalder Almbahn: Berg und Talfahrt 19,5€. Hier die aktuellen Preise und Betriebszeiten.
  • Einkehrmöglichkeiten: Ehrwalder Alm, Seebenalm, Coburger Hütte
  • Reine Gehzeit: 1:45 std zum Seebensee + 45min zum Drachensee (Retour nochmal 2std)/ in Summe ca. 4,5std
  • Schwierigkeit: Leicht (bis Seebensee) bis mittelschwer (bis Coburger Hütte / Drachensee)
  • Gesamtweglänge: 10,4 Kilometer
  • Höhenmeter: bergauf 360 m, bergab 360 m
  • Jahreszeit: empfohlen Juni bis Mitte Oktober

Seebensee & Drachensee

Wir parken am Parkplatz der Ehrwalder Almbahn und bereiten unsere Kraxn für unser Kind sowie unseren Rucksack vor. Wer möchte, kann hier schon loswandern. Wir wollen uns aber 400 Höhenmeter sparen und kaufen uns um 19,5 € ein Ticket für die Berg und Talfahrt. Um 9:37 Uhr betreten wir die Gondel.

8 Minuten später erreichen wir die Bergstation Auf 1510 m. Nach einem kurzen WC Gang starten wir unsere Wanderung um 10:00 Uhr und gehen dabei nach der Alm den Koatiger Weg entlang in Richtung Seebensee.

Hierzu muss man bei der Almhütte gleich rechts abbiegen und geht einen schöneren Weg durch den Wald. Der Weg der links beziehungsweise gerade aus von der Hütte wegführt ist der einfachere (aber weniger schöne) Forstweg.

Schon nach wenigen Minuten wird der Weg schmäler und taucht in den Wald hinein. Es geht kurz bergab und gleich wieder bergauf. Um 10:25 Uhr sehen wir durchs Dickicht zum ersten Mal zu unserer rechten den kleinen Almsee.

Nach etwas über einer halben Stunde wird der Weg wieder breiter und schließlich zu einem schmalen Schotterweg, der durch den Wald führt. Es geht nun relativ eben dahin.

Der Weg ist einfach traumhaft, wie in einem Märchenwald. Am Wegesrand entdeckten wir sogar einen riesigen Fliegenpilz.  

Nach etwa 40 Minuten kreuzt der Waldweg mit dem Forstweg. Wir gehen links weiter während der Forstweg rechts verläuft. Über Stock und Stein geht der Weg weiter. Unterwegs treffen wir sogar auf Kühe. Um 11:15 Uhr lichtet sich der Wald und wir haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die Berge. Zum ersten Mal sehen wir die Seebenalm Hütte, wo wir kurz darauf einkehren.

Wir bestellen uns eine Speckknödelsuppe sowie eine Kaspressknödelsuppe um je 6,7€. Leider ist so viel Pfeffer in der Brühe, sodass man kaum etwas von der Einlage schmeckt. Trotzdem ist die Rast mit den umliegenden Kuhweiden und den Bergen im Hintergrund wundervoll idyllisch.

Von der Seeben Alm bis zum Seebensee sind es noch 15 Minuten bergauf über den Forstweg. In Summe haben wir 1,5 Stunden hinauf gebraucht.

Der See ist einfach traumhaft schön, auch wenn recht viele Leute oben sind. Wir nehmen uns Zeit zum fotografieren sowie zum rasten.

es geht weiter zum Drachensee

Um 13:00h brechen wir weiter auf zum Drachensee. Es geht zunächst am Ufer des Seebensee entlang.

Über einen felsigen Serpentinenweg geht es nun stetig bergauf. Dies ist bei weitem der schwierigste Teil der Wanderung. Der Weg bietet kaum Abwechslung, doch zumindest hat man die meiste Zeit einen wunderbaren Blick auf den Seebensee.

Nach circa 40 Minuten erreichen wir die Coburger Hütte mit dem darunter liegenden Drachensee. Leider ist die Schlange der Selbstbedienung so unfassbar lange, so dass man wahrscheinlich eine halbe Stunde braucht, um hier essen zu bekommen. So schade es ist, müssen wir auf Essen & Trinken verzichten. Zum Glück haben wir eine Kleinigkeit mit.

Der Anblick des Drachensees ist jedenfalls wunderschön, auch wenn es gerade etwas zuzieht. Mit Sonne würde die Farbe des Sees garantiert mehr zur Geltung kommen.

Wer Lust hat, kann zur Abkühlung ins kühle Nass springen. Selbst in den Hochsommer ist er jedoch eiskalt.

Wir beschließen umzukehren und zur Seebenalm Hütte zu wandern, um dort eine Kleinigkeit zu essen. Nach einer gediegenen Pause wandern wir diesmal über den Forstweg den Berg wieder hinab. Der Weg ist zwar nicht so schön wie der Waldweg, doch bietet er hin und wieder auch ein paar schöne Aussichtspunkte mit Blick ins Tal.

Um 17:00 Uhr erreichen wir wieder die Bergstation und fahren mit der Gondel talwärts.

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