Altausseer Seerundweg

Altausseer Seerundweg

Altaussee ist die einzige Siedlung am Seeufer des von Berghängen umkränzten, gleichnamigen Sees. Überragt wird der Altausseer See vom Loser, der bei Schönwetter schon mal überlaufen sein kann.

Wanderung um den Altausseer See

Tourdaten:

  • Start: Parkplatz See in Altaussee
  • Einkehrmöglichkeiten: Jagdhaus Seewiese auf der gegenüberliegenden Seite des Sees
  • Dauer: ca. 2,5 Stunden (mit Pause 3,5std)
  • Schwierigkeit: Leicht, auch für Kinderwagen geeignet
  • Gesamtweglänge: 7,5  km
  • Höhenmeter: 61m rauf und runter
  • Jahreszeit: jederzeit

Der Weg ist ca. 7,5km lang, kinderwagenfreundlich und sehr leicht zu bewältigen. Zudem auch wohl einer der schönsten Seeuferwege Österreichs, da man während der gesamten Gehzeit direkt neben dem Ufer wandert. 

Wir parken am “Parkplatz See”, der sehr leicht zu erreichen ist. Ihr könnt ihn einfach in Google Maps eingeben. Eine halbe Stunde kostet 50 Cent, 4 Stunden 4€, das Tagesticket 8€. Andere Möglichkeiten gibt es nicht, zumindest nicht mit Bankomatkarte. Ihr müsst allerdings schon etwas Glück haben und früh dort sein, da der Parkplatz nur klein und schnell voll ist.

Wir entscheiden uns für den Weg 1a gegen den Uhrzeigersinn am Altausseer See entlang. Man kann ihn nicht verfehlen, Abzweigungen gibt es auch kaum. Man bleibt einfach immer am Ufer. Schon nach ein paar Minuten sieht man Altaussee zu seiner Linken, darüber thront der Loser. Wir haben den See übrigens einmal im Sommer, einmal im Herbst besucht. Egal zu welcher Jahreszeit, er ist immer wunderschön.

Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Links ist immer der See, rechts ein wunderschöner Wald. Dazu kommt die senkrecht aufragende Trisselwand (1754m). So gehen wir etwas über eine Stunde, den Kinderwagen vor uns herschiebend, bis wir auf der gegenüberliegenden Seite des Sees antreffen. Dort gibt es nun die einzige Abzweigung. Man geht entweder rechts am Seeufer weiter (Richtung Bootssteg), oder gerade weiter hinten durch den Wald. Ohne es zu wissen, gehen wir den etwas längeren Weg durch den Wald (der Uferweg ist aber eigentlich schöner).  Jedoch keine Sorge, nach wenigen Minuten kommt die Abzweigung Richtung See und dem “Jagdhaus Seewiese”. Wir folgen diesem und treffen unweigerlich wieder auf den Uferweg (man kann sich gar nicht wirklich verlaufen, da rechts von einem die steilen Klippen sind).  

Wir kehren ins Jagdhaus ein, bestellen uns einen frischen Saibling und als Nachspeise einen Apfel-Heidelbeer Strudel. Während wir auf das Essen warten, mach ich noch Fotos von dem wunderschönen Uferweg, an dem wir zuerst vorbeigegangen sind. 

Das Essen in der Jagdhütte ist großartig, selten haben wir einen so guten Saibling gegessen. Mit 21,9€ ist er nicht gerade billig, aber wohl einer der besten Fische, die wir je gegessen haben.

Die Bilderbuch-Jausenstation ist oft überfüllt, reservieren hilft also.  Die Gäste strömen aber nicht nur wegen dem guten Essen ein. Wahrscheinlich spielt die Tatsache, dass das “Jagdhaus Seewiese” 2015 im James Bond Streifen “Spectre” vorkam, ebenfalls eine Rolle. 

Wem das nicht genug ist: nur 100 Meter weiter gibt es eine Fährstation. Man muss also nicht einmal zu Fuß herlaufen, sondern kann die Hütte auch im Zuge einer Rundfahrt am Altausseer See besuchen. Wahrscheinlich haben wir auch nur darum einen Tisch bekommen, weil die Fähre erst genau 10 Minuten nach unserem Eintreffen angelegt hat.

Der Blick auf den See lädt zum Verweilen ein. Wir gehen weiter in Richtung Altaussee. Auch diese Seite des Ufers ist wunderschön. Das Wasser ist glasklar und grün wie ein Smaragd. Immer wieder gibt es nette kleine Buchten, die zum Baden einladen, auch kleine Jausenstationen werden in der Nähe von Altaussee häufiger.

Schließlich treffen wir in den süßen kleinen Ort ein. Die Holzfassaden der Häuser sind aufwendig verziert, die Blumenkästen liebevoll gepflegt.  Viel Zeit haben wir jedoch leider nicht für eine Ortsbesichtigung, da unser Parkschein gleich ausläuft.

Für die Umrundung des Sees braucht man ca. 1,5 Stunden, reine Gehzeit selbstverständlich, ohne Stopps. Doch wer will das schon. Wir bleiben immer wieder zum Fotografieren stehen und gönnen uns ein fantastisches Mittagessen in einem unglaublichen Ambiente. In Summe sind wir über 3,5 Stunden unterwegs. Wir haben schließlich Urlaub, also bloß nicht stressen lassen.

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